Der interaktive Bibelkurs

18 Wo sind die Toten?

Wenn die Toten bereits mit Jesus im Himmel sind, wie viele glauben, wie können sie dann bei Seinem Zweiten Kommen auferweckt werden? Warum erzählte Jesus Seinen Jüngern, dass sie wieder mit Ihm zusammen sein werden, wenn Er wiederkommen wird und nicht wenn sie sterben werden (Johannes 14,3)? Warum verbietet Gott uns, mit unseren geliebten Verstorbenen zu reden, wenn sie doch angeblich leben sollen und mit uns reden könnten? In dieser Lektion wollen wir Antworten auf diese wichtigen Fragen erhalten. 

Mittlerweile bist Du in die Bibel schon so gut eingearbeitet, dass Du die Bibeltexte schon schneller findest. Um Dich noch mehr an die Bibel zu gewöhnen, verzichten wir ab jetzt auf das Ausschreiben der Bibeltexte. Lediglich die Versangabe weist Dich auf Deine Bibel, um mit ihrer Hilfe, die Fragen zu beantworten.

Bibeltextsuchhilfe

1. Was hält Gott von der Totenbefragung und den Geisterbeschwörern? 3.Mose 19,31

Spiritistische Sitzungen sind Gott ein Greuel
[Anmerkung: Gott warnt uns davor, dass in der letzten Zeit "einige vom Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und teuflischen Lehrern anhangen" werden (1.Timotheus 4,1). Diese Geister werden uns verführen wollen, indem sie in einer sehr freundschaftlichen und angenehmen Form auf uns zukommen, zum Beispiel in der Gestalt eines geliebten Menschen, der bereits verstorben ist. S.a. 3.Mose 20,27; 5.Mose 18,10-12; Offenbarung 22,15]

Deine Antwort:

2. Wohin geht unser Geist nach dem Tod? Prediger 12,7 

[Anmerkung: Der Geist ist der Lebensodem von Gott (d.h. "das Lebenselement", der" Lebensfunke", die "Lebenskraft").]

Deine Antwort:

3. Ist dieser Geist, der zu Gott zurückkehrt, sich seiner selbst bewusst? Prediger 9,5 [Psalm 146,4; 6,6 ; Prediger 3,20] 

Deine Antwort:


4. Loben die Toten Gott? Psalm 115,17 [Psalm 88,11-13; Jesaja 38,18]

Deine Antwort:


5. Wie bezeichnet Jesus den Tod? Johannes 11,11-14

Deine Antwort:


[Anmerkung: Auch Paulus nennt den Tod einen Schlaf. S.1.Korinther 15,51.52; 1.Korinther 15,16-18; 11,30; 1.Thessalonicher 4,15-17]

6. Wie nannte David den Tod? Psalm 13,4 

Deine Antwort:


[Anmerkung: Auch andere Schreiber des Alten Testamentes nannten den Tod einen Schlaf. S. Hiob 14,12; Jeremia 51,39.57; Daniel 12,2]

aufgebahrt 7. Hat man im "Todesschlaf" ein Bewusstsein? Prediger 9,5.6.10 

Deine Antwort:

8. Kam David in den Himmel als er starb? Apostelgeschichte 2,29.34 [vgl. Apostelgeschichte 13,36]
[Anmerkung: David sehnte sich danach den Heiland bei seiner Auferstehung zu sehen (Psalm 17,15)]

Deine Antwort:

9. Wo werden die Toten sein, wenn Jesus sie bei Seinem Zweiten Kommen auferweckt? Johannes 5,28.29 [vgl. .Hiob 14,12-15]

Deine Antwort: Das himmlische Jerusalem kommt herab


10. Wann kommen die Toten in den Himmel oder in die Hölle? Matthäus 25,31-34.41

Deine Antwort:

11. Wann würde der Schächer am Kreuz mit Jesus zusammen sein? Versicherte ihm Jesus, dass Er ihn an diesem Tag erlösen würde? Lukas 23,42.43 
[Anmerkung: Die Zeichensetzung in der Bibel stammt von den jeweiligen Übersetzern, denn in dem griechischen Original gab es keine Zeichensetzung. Das Komma sollte besser hinter das Wort "heute" gesetzt werden - "Wahrlich ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein," - denn auch Jesus gelangte an diesem Tag nicht in das Paradies. Dies bestätigen Seine eigenen Worte unmittelbar nach Seiner Auferstehung zu Maria: "Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater." (Johannes 20,17)]

Deine Antwort:


12. Was war die erste Lüge Satans, der Schlange? 1.Mose 3,3.4 
[Anmerkung: Auch heute noch hält Satan an seiner ursprünglichen Lüge fest ("Keineswegs werdet ihr sterben"). Er tut das durch die Religionen, indem er die Heilige Schrift verdreht und missbraucht, so wie er es mit Jesus in Matthäus 4,5.6 tat. Vgl. 2.Korinther 11,13-15; 2.Thessalonicher 2,9-12]

Deine Antwort:

13. Welches Versprechen gibt uns Gott, mit dem wir uns gegenseitig trösten sollen, wenn der Tod uns begegnet? 1.Thessalonicher 4,15-18 
[Bemerke: Die Toten kommen nicht vor der Auferstehung in den Himmel. Vgl. 1.Korinther 15,50-55]Mythos unsterbliche Seele

Deine Antwort:

 

14. Manche behaupten, der Mensch habe eine unsterbliche Seele. Wer ist allein unsterblich? 1. Timotheus 6, 15.16 [Vgl. Hesekiel 18,20 (Elberfelder-Übersetzung)]

[Anmerkung: Der Gedanke, der Mensch habe eine vom Körper unabhängige Seele stammt aus dem Heidentum. Die Bibel beschreibt, dass der Mensch durch den Atem Gottes eine Seele (ein Wesen) wurde (1.Mose 2,7).]

Deine Antwort:


Persönliche Entscheidung: Ist Gottes Weg nicht wirklich der beste? Anstatt nach dem Tod irgendwo umherzuschweben, schläft der Mensch bis er wieder auferweckt wird, so wie es bei Jesus auch der Fall war. Und da er sich seiner selbst nicht bewusst ist, wird er auch keinen Übergang zwischen Tod und Auferstehung spüren; es scheint sich von einem Augenblick zum anderen zu vollziehen. Anstatt, dass ein Baby alleine an einen fremden Ort geht, wird das nächste, was es zu sehen bekommt, das lächelnde Gesicht der Mutter sein. Die Eltern werden ihr Kind wieder so aufnehmen und in die Arme schließen, wie es sie verlassen hat. Willst auch Du das Versprechen Jesu annehmen, dass wir alle zusammen in den Himmel gehen werden, zur selben Zeit, nach unserer Auferstehung?

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Viele kennen die Fülle der Bibeltexte über den Tod nicht und glauben, der Mensch lebe nach dem Tod weiter. Dabei führen sie das Gleichnis Jesu vom reichen Mann und dem armen Lazarus an (Lukas 16, 19-31). Hier dazu eine Anmerkung: 

Gott hat die Heilige Schrift so schreiben lassen, dass man Schriftstellen miteinander vergleichen muss, um sie zu verstehen. Vorausgesetzt, dass dieses Gleichnis die einzige Information in der Bibel über den Tod darstellen würde, müssten wir daraus schließen, dass die Toten direkt in den Himmel oder die Hölle fahren; dagegen sprechen aber zu viele Bibeltexte. Diese Geschichte stellt ein Gleichnis dar, denn sie ist durch und durch mit Symbolen versehen. Z.B. wurde Lazarus in "Abrahams Schoß" von Engeln getragen; diejenigen im Himmel und in der Hölle können sich sehen und miteinander reden; und ein Tropfen Wasser genügt, um die Zunge von jemandem, der in der Hölle sitzt, zu kühlen. In diesem Gleichnis gebrauchte Jesus jüdische und griechische Vorstellungen zusammen (wie aus der Arbeit des nichtchristlichen Geschichtsschreibers Josephus bewiesen werden kann), um folgendes zu lehren: (1.)Die Reichen werden bei der Erlösung nicht bevorzugt. (2.)Dieses Leben stellt unsere einzige Möglichkeit für die Erlösung dar. (3.)Die Heilige Schrift genügt für unsere Erlösung. Jesus lehrt uns hier nichts über den Tod, denn sonst würde Er das Gegenteil von dem behaupten, was Er selber an anderer Stelle mehrfach lehrte.


Vielen Dank! Wir freuen uns, dass Du Dir Zeit genommen hast, Dich mit diesem Thema zu beschäftigen. Wir hoffen, dass auch diese Lektion Dir etwas geholfen hat, die Bibel besser zu verstehen.

Vielleicht haben sich Fragen bei der Bearbeitung ergeben. Wir wollen versuchen, diese Frage zu beantworten.

 

 

 

 

 

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